Startseite > Disco-Fieber unterwegs > veranstaltungen-details

Garmisch-Partenkirchen: Werdenfels-Gymnasium

21. September 2017

Nachbericht zur Aktion "Disco-Fieber"

Am 21. September fand die vom Gesundheitsamt Garmisch-Partenkirchen organisierte Aktion „Disco-Fieber" statt, welche in Kooperation mit dem Werdenfels-Gymnasium Garmisch-Partenkirchen durchgeführt wurde.

Jugendliche zwischen 18 und 24 Jahren sind überdurchschnittlich häufig an Verkehrsunfällen beteiligt. Die Aktion sollte auf emotionaler Ebene Einstellungs- und Verhaltensänderungen erreichen und so das Verantwortungsgefühl junger Menschen stärken.

Vor Ort waren die Polizei, die Feuerwehr und das Bayerische Rote Kreuz aus der Marktgemeinde sowie der Kriseninterventionsdienst vertreten. Die Männer und Frauen der Organisationen informierten die Schülerinnen und Schüler über die Abläufe und das Vorgehen bei Rettungseinsätzen nach einem Verkehrsunfall. Besonders ergreifend waren die persönlichen Erfahrungen der Retter, die ein Unfall mit Personenschaden jedes Mal besonders berührt. In bewegenden Worten schildeten sie den anwesenden Jugendlichen, welche Folgen ein Unfall für alle Beteiligten haben kann. Rechtsanwalt Rainer Höfer aus Murnau berichtete den Jugendlichen von den rechtlichen Konsequenzen des Strafgesetzbuches bei einem Unfall mit Personenschaden. Zum Abschluss des Aktionstages gab es eine Rettungsübung vor dem Eisstadion.

Wie wichtig diese Arten der Präventionsarbeit ist, zeigte die Anwesenheit von Landrat Anton Speer (Freie Wähler) und Wolfgang Bauer (CSU), Zweiter Bürgermeister von Garmisch-Partenkirchen. Den Jugendlichen soll damit aufgezeigt werden, wie viel Mitverantwortung jeder einzelne in der Gruppe oder als Beifahrer haben kann. Auch sollten die Jugendlichen erkennen, dass sie Risiken einschätzen müssen und gegebenenfalls Einfluss auf bestimme, risikobehaftete Situationen nehmen können.

Am Ende der Aktion blieb viel Nachdenklichkeit bei den Jugendlichen und auch bei den Erwachsenen zurück.